| Interview: Die Slapbacks |
DYNAMITE!: Ich habe mir heute eure neue Homepage angesehen. Bei den News wird über den Tod und die Wiederauferstehung eures Bassisten Mr. Watson berichtet – was hat es damit auf sich?
PAT: Das war ein kleiner Seitenhieb auf all die Gerüchte, die uns zu Ohren gekommen sind nach dem Unfall (die Slapbacks hatten vor einem halben Jahr einen schweren Busunfall).
Da war von „einem kleinen Kratzer“ bis hin zum „Tod“ alles dabei.
MICHAEL: Nach dem Unfall hat es wilde Spekulationen über unseren Gesundheitszustand und die Zukunft der Band gegeben. Wir haben zwar versucht, unsere Fans übers Internet auf dem Laufenden zu halten, aber es dürfte nicht zu allen vorgedrungen sein. Also ist diese Meldung mit einem gewissen Augenzwinkern zu verstehen.
HORSTL: Wir wollten damit sagen, dass wir uns von solchen Kleinigkeiten nicht unterkriegen lassen und mit Sicherheit weiterhin unterwegs sein werden.
DYNAMITE!: Ihr habt ein halbes Jahr keinen Gig in Wien gespielt.
MICHAEL: Wenn wir in Wien spielen, spielen wir gerne in Wien. Es hat sich aber herausgestellt, dass es nicht gut ist, wenn man die Szene mit Auftritten überfrequentiert. Jeder Auftritt sollte etwas Besonderes sein, insofern war die Zwangspause wegen dem Unfall willkommen.
PAT: Im Wesentlichen war schon der Unfall schuld.
DYNAMITE!: Wenn man nach Infos über eure Band sucht, findet man kaum Angaben – steckt da eine Absicht dahinter? Ihr kommt doch alle aus Wien, oder?

MICHAEL: Ich denke, es ist absolut nebensächlich, woher der Typ kommt, der auf der Bühne steht. Hauptsache, er kann das Publikum begeistern und eine gute Show abliefern.
DYNAMITE!: Wie habt ihr zueinander gefunden?
HORSTL: Das war wirklich spektakulär: Eines Abends ging ich zum Telefon und ein Typ sagte „Hey, wüst bei uns Bass spün?“ „Jo, sicha. Waun und wo?“ Das war’s eigentlich.
PAT: Ich hatte Glück, ich wollte immer schon „professioneller“ und „intensiver“ musizieren; und dann habe ich eines Tages über einen Freund erfahren, dass die Slapbacks einen Rhythmus-Gitarristen suchen. Der Kontakt wurde hergestellt und ein Besuch bei einer Probe folgte. Ich habe die Jungs zu diesem Zeitpunkt alle nicht gekannt, aber wir haben uns gut verstanden und viele weitere Proben und erste Gigs folgten...
Das komplette Interview gibt es im DYNAMITE! Magazine #63, Ausgabe 2/2010
Text: Mario David Bilder: Marco Robert Büchl, © Slapbacks
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